Die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) und die Stiftung Wissenschaft und Demokratie (SW&D) schreiben für 2024 zum dritten Mal den gemeinsamen Buchpreis „Das politikwissenschaftliche Buch“ aus.

Der mit 2.000€ dotierte Preis prämiert eine Monografie im Bereich der Politikwissenschaft, welche teildisziplinübergreifend einen bedeutenden Beitrag zur Fachdiskussion, daneben aber auch Impulse für gesamtgesellschaftliche Debatten leistet. Eine einschlägig besetzte Jury wählt bis zum Ende des Sommers 2024 ein Buch aus allen eingehenden Bewerbungen aus.

Eingereicht werden können Monografien, die von einer oder mehreren Personen verfasst wurden und 2022 oder 2023 bei einem Verlag publiziert wurden, der auf dem deutschen Buchmarkt aktiv ist. Auch Selbstbewerbungen sind möglich.

Einsendeschluss ist der 01. März 2024.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

 

Frühere Gewinner*innen:

Das politikwissenschaftliche Buch 2022:
PD Dr. Oliver Eberl „Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus" (Hamburger Edition, 2021)

Das politikwissenschaftliche Buch 2020:
Prof. Dr. Kristina Spohr „Wendezeit: Die Neuordnung der Welt nach 1989“ (Deutsche Verlags-Anstalt, 2019)

Die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) sieht den Referentenentwurf des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), welcher der DGfP am 14. Juni 2023 zugegangen ist, kritisch. Insbesondere sieht die DGfP – trotz der Über- arbeitung des ursprünglichen Entwurfs – verschiedene Punkte in dem Gesetz, die die Situation des akademischen Nachwuchses nicht verbessern, sondern im Gegenteil sogar noch verschlechtern.

Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme.

Die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) hat mit Erstaunen und Befremden den Verordnungsentwurf des Ministeriums für Bildung,Jugend und Sport in Thüringen zur Kenntnis genommen. Die „Verordnung zur Vereinheitlichung der Organisation sowie der Unterrichtsgestaltung in der Sekundarstufe I und II“ sieht eine Verschlechterung der Schulversorgung mit Sozialkunde im Gymnasium vor. Die DGfP sieht dies – angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen – kritisch.

Die DGfP unterstützt den Landesverband der DVPB in seinem Bestreben, diese Kürzung rückgängig zu machen. Thüringen liegt im Bundesländervergleich bereits mit am Ende beim Unterricht des Faches Gemeinschaftskunde/Sozialkunde. Dieser Zustand würde mit der anstehenden Reform noch verschlechtert werden. Wir appellieren an das Bildungsministerium in Thüringen von der Kürzung des Unterrichts des Faches Sozialkunde Abstand zu nehmen.

Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme.

Am 23. und 24. Juli 2023 fand in der Heilig-Geist-Kapelle der Humboldt-Universität zu Berlin die 40. Jahrestagung der DGfP unter dem Titel „Politikwissenschaft in der Zeitenwende“ statt. Dabei wurde ein neuer Vorsitz gewählt. Prof. Dr. Uwe Wagschal (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) wird die Gesellschaft in den Jahren 2023 bis 2025 leiten. Neben ihm bekleidet Prof. Dr. Christoph Strünck (Universität Siegen) das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. In den Beisitz wurden Prof. Dr. Andrea Gawrich (JLU Gießen) und Prof. Dr. Wilhelm Knelangen (CAU Kiel) sowie PD Dr. Gerlinde Groitl (Universität Regensburg) gewählt.

Die DGfP feierte zudem bei dieser Tagung ihr vierzigjähriges Jubiläum mit einem Festakt, zu welchem Kai Gehring (Grüne) das Grußwort sprach sowie Prof. Dr. Marianne Kneuer (TU Dresden) zum Thema „Wie international ist die deutsche Politikwissenschaft?“ referierte.

Darüber hinaus wurde der gemeinsame Buchpreis von DGfP und Stiftung Wissenschaft und Politik (SWuD) an den Preisträger PD Dr. Oliver Eberl übergeben. Die Laudatio hielt Jurymitglied Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung). Auf den Fotos sehen Sie unter anderem sechs nun ehemalige Vorsitzende, die ProfessorInnen Gawrich, Werz, Grotz, Masala, Kneuer, Korte.

Die Nachwuchstagung fand am Morgen des 23. Juni statt, dabei wurden unter dem Thema „Internationale Organisationen vor, während & nach der Zeitenwende“ vier spannende Papiere präsentiert und diskutiert.